Wiener Staatsoper zeigt „Ring“-Vorstellungen mit Axel Kober

© Christiane Keller

März 2020

Auch die Wiener Staatsoper musste aufgrund des Coronavirus bis auf weiteres schließen. Alle Vorstellungen und Veranstaltungen sind bis zum 2. April 2020 abgesagt. In dieser schwierigen Situation öffnet das Haus am Ring das Online-Archiv – kostenlos und für alle frei zugänglich. Neben Aufführungen, wie dem Cavaradossi-Debüt von Piotr Beczala, „Figaro“ und „Rheingold“ mit Adam Fischer am Pult, werden auch zwei „Ring“-Vorstellungen aus dem vergangenen Jahr gezeigt.

„Dass sie so wenig forcieren musste wie Siegfried bei seinem "Schmiedelied",lag an Axel Kobers musikalischer Leitung. Diese entwickelt sich zum eigentlichen Ereignis dieses Ring"-Durchlaufs. Von Akt zu Akt scheinen Dirigent und Orchester freier, entspannter miteinander umzugehen. Kobers Sicherheit gibt den Musikern die Freiheit, Soli mit höchster Klangschönheit quasi improvisatorisch zu musizieren - und ermöglicht sogar, den hintergründigen Witz von Wagner Partitur hörbar zu machen. Auch dass man "Siegfried" zu Recht das "Scherzo der Nibelungen-Symphonie" nennt, wird an einem solchen Abend hörbar. Selbst das blechgepanzerte erste Finale gewinnt eine Leichtigkeit, die angesichts der Schwierigkeiten gerade dieser Partitur ans Mirakulöse grenzt. Weiß man doch, dass im Wiener Repertoire an Orchesterproben kaum zu denken ist. Wenn ein Maestro allerdings imstande ist, das notorische Können der Musiker souverän zu mobilisieren.“, schreibt Wilhelm Sinkovicz über das „Siegfried“-Dirigat von Axel Kober, der den Durchlauf ohne Orchesterprobe dirigierte.

Und auch nach der „Götterdämmerung“ ist der Kritiker der renommierten Zeitung „Die Presse“ begeistert: „Es bedarf eines Kapellmeisters von erstem Format. Dieser stand mit Axel Kober zur Verfügung und führte nicht nur alle Kräfte sicher durch die vierzehnenhalb Musikstunden, sondern griff auch konsequent gestaltend ein, im überwältigend gesteigerten "Trauermarsch" wie in Augenblicken äußerster Konzentration. Während Theorien teilweise geflüsterten Schlussgesangs ist der letzte Huster im Auditorium verstummt; die Klimaanlage abstrahiert, was bedeutet: vollkommene Stille - womit in Wahrheit die äußerste Dramatik erreicht ist...“

Beide Vorstellungen gibt es im Online-Archiv der Wiener Staatsoper zu erleben. (Siegfried: 22. März; Götterdämmerung: 28. März)

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