Götterdämmerung

Opernhaus Düsseldorf

27. Oktober 2018

© Hans Jörg Michel

Für gewöhnlich setzen Rezensionen von Opernpremieren gerne bei der Regie an. Doch wenn die musikalischen Qualitäten einer Aufführung – übrigens auch deutlich ablesbar bei der Reaktion des Publikums – mehr in den Bann ziehen als der Rest, lohnt es den Spieß umzudrehen. So auch im Falle des „Dritten Tages“ vom „Der Ring des Nibelungen“ an der Deutschen Oper am Rhein, der unter der musikalischen Leitung Axel Kobers ein Fest wagnerschen Klangzaubers wurde.

GMD Kober legte an diesem Tag emphatisch erneut seine Visitenkarte als über jeden Zweifel erhabener Wagner-Dirigent ab. Die musikalische Dimension von Wagners Götterdämmerung lebt vor allem von einem Gespür für die dem Werk inhärenten Szenenwechsel, den Untertönen, Übergängen und vor allem einem zeitgleich dichten und kraftvollen Klang. Und sinisterer Düsternis, vor allem wenn der Albensohn Hagen die Szenerie dominiert. Die Düsseldorfer Premiere vereinte das Beste der Aufführungstradition. Kobers aufmerksames Dirigat loderte kraftvoll und unbestechlich, wie etwa der Böhm-Ring, war agil und durchhörbar wie seinerzeit Boulez, untrüglich emotional wie Solti. Derartige Vergleiche hinken, doch treffen sie hier den Kern. Kober und die Düsseldorfer Symphoniker knüpfen an und würzen Wagner mit untrüglichem Gespür. Packend ihr Siegfrieds Trauermarsch oder Hagens Wacht.

Christian Oscar Gazsi Laki

Westdeutsche Zeitung

Unbedingt muss man Axel Kober erwähnen, den Generalmusikdirektor, einen sehr sehr Wagner-erfahrenen Dirigenten und ich glaube, man merkt auch am Schluss dieser langen Reise,[...] da ist eine große Homogenität eine große Klangfülle und eine wunderbare Disziplin miteinander. Also das habe ich fast am meisten bewundert, dass Axel Kober diese großen Klangmassen entfesselt, aber auch ganz schnell wieder zurückhalten und eindämmen kann, um den Sängern auf der Bühne dann Gehör zu geben. Das ist wahrscheinlich das größte Problem was man mit dieser gewaltigen Musik erleben kann, dass das Orchester alle platt macht und man im Grunde, Nichts mehr von der Geschichte erleben kann. Diese Gefahr wird glänzend vermieden und dafür wird man beschenkt mit sehr viel wunderbar vollem spätromantischem Orchesterzauber.

Ulrike Gondorf

WDR5

Reden wir also von den Sängern und vom Orchester. Letzteres führte Axel Kober besonders in den Zwischenspielen mit energischem symphonischen Gestaltungswillen. Im Trauermarsch hörte man ein Ziehen und Dehnen und nicht nur den repräsentativen Bombast des Blechs. Den Übergang von der Nornenszene zu Brünnhildes Ausruf "Zu neuen Taten" gestaltete er langsam und nachsinnend, Siegfrieds Rheinfahrt im genau abgestimmten Mezzoforte, fröhlichhüpfend artikuliert wie Kammermusik und immer wieder die Hornrufe mit Nah- und Fernwirkungen ein räumliches Panorama entfalteten.

WDR3

Die Düsseldorfer Symphoniker unter dem sehr umsichtig koordinierenden und anfeuernden Axel Kober zeigen ein ums andere Mal, wo bei Wagner der Hammer hängt: in den wogenden symphonischen Verläufen, in den bleckenden Kommentaren aus dem Gebiss der Gefährlichkeit, doch auch in der intimen Atmosphäre aus Angst und gespenstischen Ahnungen. 

Wolfram Goertz

Rheinische Post

Die Musik dazu hingegen kocht auf großer Flamme. Axel Kober lässt sie glühen, achtet zugleich auf die Differenzierung der Wagner'schen Klangfarben, der Dirigent erweist sich als Sängerbegleiter mit sensiblem Feintuning, ist emotional und, wo es sein muss, zupackend. 

Bernhard Hartmann

General-Anzeiger

Nicht gilt das für die musikalische Seite. Viel Gutes tun die Düsseldorfer Symphoniker unter Axel Kober. Wucht und zackige Aggression überzeugen genauso wie fahle Drohungen und kammermusikalische Klangfarbenspiele in Wagners Leitmotivkosmos.

Markus Schwering

Kölner-Stadt-Anzeiger

Die Musik dazu kocht hingegen auf großer Flamme. Axel Kober lässt sie glühen, achtet zugleich auf die Differenzierung der Wagner'schen Klangfarben, der Dirigent erweist sich als Sängerbegleiter mit sensiblem Feintuning, ist emotional und, wo es sein muss, zupackend. 

Bernhard Hartmann

General-Anzeiger-Bonn

Der trifft ziemlich gut einen immer wieder fesselnden, "erzählenden" Tonfall, weniger symphonisch als vielmehr beweglich auf die Szene reagierend, nie dick, trotzdem zupackend dramatisch und schneidend scharf, wenn es darauf ankommt. Was auf der Bühne passiert, findet sein Pendant im Orchestergraben - und umgekehrt. Da schließt sich der Ring auf musikalisch bemerkenswertem Niveau.

Stefan Schmöe

omm.de

Neben einem transparenten, homogen Chor glänzten die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Axel Kober erneut mit spannungsreicher, differenzierter und ausdrucksstarker Gestaltung.

Ursula Decker-Bönniger

Klassik.com

Axel Kober hat sich im Verlauf des Düsseldorfer „Rings“ zusehends als Wagner-Exeget von Rang profiliert. Der Bayreuth-erprobte Rheinoper-GMD ist kein strukturversessener Analytiker. Aber er beherrscht Wagners einzigartige Kunst des Übergangs. Er zelebriert sie mit gebotener Verve. Kein Wunder, dass sich das Premierenpublikum mit Ovationen für ihn und sein Orchester überschlägt.

Bernd Aulich
Recklinghäuser Zeitung

Musikalisch ist der gesamte Ring jedenfalls eine Wucht, mit der die Oper am Rhein punktet. Generalmusiker Axel Kober präsentiert hier mit viel tiefem Blech ein grandioses Finale. Begeisternder Applaus für ihn, sobald er vor seine Düsseldorfer Symphoniker im Graben steht. Auch für die Sänger nach jedem Akt. Und dann der gar nicht enden wollende Applaus am Ende! Stehende Ovationen! Wieder Sonderapplaus für Kober.

Sabine Weber

Klassikfavori.de

Dass der Abend so ein musikalisches Ereignis wird, ist sicherlich allen voran Düsseldorfs GMD Axel Kober zu verdanken. Souverän lenkt er sein Orchester durch alle Passagen Wagnerscher Musik und die Düsseldorfer Symphoniker beginnen mit ihrem Chef einen aufwühlende, hochmusikalischen Ritt durch Wagners Partitur. Hier stimmt eigentlich alles [...]. Ausgewogene Tempi, lyrische Feinheiten im Kontrast zum Monströsen der Partitur: So muss Wagner klingen.

Sebastian Jacobs

Der Opernfreund

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